GUTES ESSEN STATT MASSENTIERHALTUNG

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GUTES ESSEN STATT MASSENTIERHALTUNG

Nur gesunde Tiere können Grundlage für eine gesund Ernährung sein. Grüne Agrarpolitik setzt
darauf, dass sie Anrecht auf ein leid- und schmerzfreies Leben haben – daher kämpfen wir für konsequenten Tierschutz und artgerechte Haltung.
Die Skandale um dioxinverseuchte Futtermittel oder falsch etikettiertes Gammelfleisch haben
das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die gegenwärtige Tierhaltungspraxis stark erschüttert. Massentierhaltung stellt ein großes Elend dar: In riesigen Tierfabriken werden Abertausende Schweine, Hühner oder Puten ohne Auslauf unter einem Dach zusammengepfercht.
Die extremen Formen der Haltung und eine auf Höchstleitung getrimmte Zucht bedeuten enormen Stress für Tiere. Um unter unwüdigen Bedingungen zu überleben, werden Tiere während der Mast mit Antibiotika vollgepumpt. Es bilden sich antibiotikaresistente Keime, gegen die unsere Medikamente nichts mehr ausrichten können. Es leiden nicht nur die Tiere, es entstehen auch unabsehbare Folgen für unsere eigene Gesundheit! Die Massentierhaltung belastet unser Wasser und unsere Böden. Industrielle Tierhaltung und die Massenproduktion von Futtermitteln erzeugen zudem klimaschädliche Treibhausgase! WIR GRÜNE FORDERN DAHER:
Wir wollen, dass Konsumenten wissen, wo tierische Produkte herkommen und wie die Tiere gehalten wurden. Deswegen wollen wir eine Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf verarbeitete Eier und eine entsprechende Kennzeichnung auch beim Fleisch. Qualzuchten und Amputationen müssen bekämpft werden. Wir wollen eine Tierhaltung, die die Tiere artgerecht hält und gesunde Nahrung produziert! Agrargelder müssen so verteilt werden, dass sie kleine und mittlere Betriebe vor der Verdrängung durch die monströsen Tierfabriken schützen! Durch Förderung kleiner und regionaler Schlachthöfe können lange Tiertransporte verhindert werden. Bei grenzüberschreitenden Transporten muss die zulässige Transportzeit auf maximal acht Stunden begrenzt werden!

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