Lordieck

Holger Lordieck

Vorstellung des Bundestagskandidaten Holger Lordieck zur Bundestagswahl 2017

 

Lordieck

 

Holger Lordieck
geb.: 29.05.1969 in Marl
Wohnort: Raesfeld-Erle
verheiratet, 2 Kinder (20 und 23 Jahre)
Beruf: Tischlermeister

Im Alter von 4 Jahren nach Raesfeld-Erle gezogen, Besuch der Grundschule, Abitur in Dorsten am Gymnasium Petrinum 1988, 1989-1990 Zivildienst im Jugendhaus Raesfeld , 1990-1998 Ausbildung und Familiengründung in Aachen, seit 1998 wieder in Erle. Ausbildung zum Tischlermeister am HBZ in Münster mit Bestehen der Prüfung im Jahr 2002.

Seit 1999 Mitglied der Grünen und in der Ratsarbeit aktiv, Vorstand im OV Raesfeld, Schatzmeister des Kreisverbandes Bündnis 90 / Die Grünen seit 2 1/2 Jahren, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen und seit der letzten Kommunalwahl auch als zweiter stellvertretender Bürgermeister von Raesfeld.

Gerade bei uns im Westmünsterland hat die Landwirtschaft eine besondere Bedeutung. Sie formte unsere Kulturlandschaft und Landwirte haben einen großen Einfluss auf unsere dörflichen Gemeinschaften. In den letzten Jahren hat es jedoch eine deutliche Veränderung in den Strukturen der Betriebe und eine Verstärkung der Monokulturen gegeben, die einhergeht mit einem Verlust der Artenvielfalt. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern werden aus der Lebensmittelproduktion verdrängt und Arbeitsplätze vernichtet. Unser Trinkwasser wird mehr und mehr verschmutzt, indem massenhaft Düngemittel und Gülle im Boden versickern.

Ich als grüner Abgeordneter will raus aus dieser Form der industriellen Landwirtschaft !!

Eine grüne Landwirtschaft schafft Wahlfreiheit und Vielfalt. Wir Grüne wollen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher ein gutes und vielfältiges Angebot haben und es ihnen leicht machen, sich für regionale und frische Lebensmittel zu entscheiden. Dazu gehören gute Kennzeichnungen – damit wir wir wissen, was drin ist und woher unsere Lebensmittel kommen. Und manche Dinge gehören einfach verboten: Tierquälerei, Naturzerstörung, Gift und Gentechnik im Essen. Immer mehr Menschen achten darauf, woher das Essen kommt und wie es hergestellt wurde. Qualität, natürlicher Geschmack und regionale Herkunft sind ihnen wichtig. Sie wünschen Schweinen und Hühnern ein artgerechtes Leben und unseren Bäuerinnen und Bauern ein gutes Auskommen. Für diese Menschen setze ich mich ein !

 

Wir haben eine starke Wirtschaft im Westmünsterland !! Sie schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze und sichert den Menschen ein gutes Auskommen. Aber wie können wir auch morgen noch gut leben ? Wir Grüne wollen grüner wirtschaften für eine lebenswerte Zukunft. Das ist nötig, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und es bringt Jobs, Wohlstand und wirtschaftliche Chancen. Grün ist die treibende Kraft für die ökologische Modernisierung. Ich werde mich stark machen für eine faire Marktwirtschaft statt für eine Macht-Wirtschaft, bei der nur Wenige ihren Einfluss geltend machen können und damit gewinnen, ohne sich einem fairen Wettbewerb zu stellen. Ich will eine Wirtschaftsordnung, in der alle die Chance haben, mit der eigenen Leistung zu Wohlstand zu kommen, niemand von sozialer Not bedroht ist und niemand ausgebeutet wird – nirgendwo auf der Welt.

Wir brauchen eine innovative Wirtschaft, in der Unternehmen mit Kreativität und Ideenreichtum unser aller Leben einfacher und besser machen und in der sich die beste Idee, nicht die stärkste Lobby, durchsetzt.

Wir Grüne wollen unser Klima und unsere Natur schützen und nicht wertvolle Ressourcen verschwenden.

Der Einfluss der Lobby-Verbände muss dringend zurückgedrängt werden ! Es kann doch nicht sein, dass sich Produzenten über geltendes Recht hinwegsetzen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen !! Wir Grüne wollen die Rahmenbedingungen unseres Wirtschaftssystems ändern. Durch Leitplanken für einen fairen Wettbewerb und besseren Verbraucherschutz!

Über die deutliche Nominierung als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Borken II habe ich mich gefreut. Als Themenschwerpunkte sehe ich hier die Agrarwirtschaft, gerade bei uns im ländlichen Raum und die Wirtschaftspolitik.

 

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