GÜLLE

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Gülle: Unter anderen drängt der Bund der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)


die Bundesregierung wiederholt auf Maßnahmen zur Reduzierung der Güllemengen (siehe auch diesen Artikel zum Thema).  Die in der Gülle enthaltenen Nitratmengen werden zur Zeit bereits um 40% über dem erlaubten Maß (50 mg/pro Liter) hinaus überschritten. Der Abbau auf das erlaubte Maß dieser Giftbelastungen würde rund 10 – 15 Jahre dauern, wenn sofort eine erhebliche Verminderung der Gülleausbringungen erfolgen würde. Auch die EU hat Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte gerügt. Wegen der Menge des Nitrats kann es nicht von den Pflanzen aufgenommen werden und sickert in das Grundwasser. Pro Kuh muss ein Bauer 1 ha (12.000 m²) Fläche nachweisen. Kontrollen sind mangels ausreichender Kontrollen (Kontrolleure) auch nicht annähernd möglich. Sollten weiterhin wie bisher die derzeitigen Mengen an Gülle auf die Felder kommen, wird das nach einhelliger Ansicht aller Beteiligten zu erheblicher Verteuerung des Wassers führen. Dies ist auf zunehmend aufwendigere Filter- und Reinigungsprozesse des Wassers zurück zu führen. Das Video aus der Mediathek der „Aktuellen Stunde“ legt dies anschaulich dar.

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